RadioAktif - Radiomacher mit besonderen Aufgaben

Renata Šikić



Ich bin Renata Šikić…geboren in Tuzla und seit 1992 lebe ich in Berlin. Als ich nach Berlin kam dachte ich, dass es nur für ein paar Monate sein würde, doch seit dem sind viele Jahre vergangen, in denen ich hauptsächlich als Sozialarbeiterin tätig war. Zu meiner „Klientel“ gehörten ausländische Studenten, Obdachlose und Flüchtlinge. Seit 2003 arbeite ich beim Radio als Moderatorin.

Ich mache bei dem Projekt mit, weil….ich möchte, dass sich das Bild von Srebrenica verändert. Es ist nämlich ein Ort der Schmerzes und der Trauer, aber es soll auch ein Ort der Freude sein. Schreckliche Verbrechen sollte man nicht vergessen, aber die Überlebenden müssen ebenso weiterleben. Das Trauma, welches die Bewohner von Srebrenica erlebt haben, wird sie ganz bestimmt ein Leben lang verfolgen, aber durch dieses und ähnliche Projekte kann man es lindern.

Ich wünsche mir für die Zukunft,…dass Srebrenica ein Ort der Begegnungen wird und dass man in Srebrenica neue Erinnerungen erhält, nicht nur diese, die mit dem Krieg verbunden sind. Ich wünsche mir, dass wir alle Verantwortung für Srebrenica übernehmen und den Ort und seine Bewohner fröhlicher machen. Srebrenica ist ein Teil Europas und ein Spiegelbild der Europäischen Union.
 

Christian Stahl



Ich bin...Christian Stahl 37, Radio-Moderator und bekennender Kölner, der vor 10 Jahren nach Berlin emigriert ist und bis heute Integrationschwierigkeiten mit der preußischen Leitkultur hat. Außerdem bin ich Freizeitfußballer in Kreuzberg und seit dem Projekt "Football Unites Mostar" leidenschaftlicher Fan der kroatisch-bosnisch-herzegowinischen-serbischen Mentalität. Mostar alaaf!

Ich mache bei dem Projekt mit, weil....es direkt, konkret, europäisch, zukunftsweisend, unbürokratisch, unproblematisch, freundlich, warmherzig, sinnvoll, interaktiv, persönlich, spannend und bereichernd ist und jede Unterstützung verdient!

Ich wünsche mir für die Zukunft.....dass wir mit der Vergangenheit abschließen, ohne zu vergessen, dass wir Verantwortung übernehmen für die Gegenwart und dass wir endlich begreifen, dass die Zukunft nicht bedrohlich, dunkel und unnahbar außer und vor uns liegt, sondern in uns. Wie die Zukunft wird, liegt ganz allein an uns. Also los...
 
Anita Zdelar

  • Ich bin.....Anita Zdelar, als Kroatin in Berlin geboren und aufgewachsen. Heute arbeite ich als Programmassistentin beim Radio. Ansonsten würde ich mich als freundlichen, zuverlässigen, hilfsbereiten, unternehmungslustigen, dickköpfigen und zielstrebigen Menschen beschreiben.

    Ich mache bei dem Projekt mit, weil....ich als junges Mädchen den Krieg in Kroatien und später in Bosnien und Herzegowina von Berlin aus über die Medien verfolgt habe. Ich kann mich noch sehr gut an die schrecklichen Bilder, besonders an die aus Srebrenica, erinnern. Ich hatte das Glück in Frieden  aufzuwachsen. Das hatten die Menschen in Srebrenica nicht. Die Frauen und Kinder von Srebrenica leiden noch heute unter den Folgen des Krieges, sie haben kein unbeschwertes Leben, wie ich es hatte. Deshalb würde ich gerne meinen Beitrag leisten und zumindest den Kindern helfen, eine Freude machen oder ein Lächeln auf ihr Gesicht zaubern.

    Ich wünsche mir für die Zukunft....dass wir Menschen im Allgemeinen mehr aufeinander achten, uns unterstützen und gegenseitig helfen. Für Srebrenica wünsche ich mir, dass die Menschen dort besser leben und glücklicher werden.